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Nun mußten wir Abschied von unserem großen Hasenherz nehmen.

 

Digby

09.08.1995- 04.08.2011

 

Digby war ein Überbleibsel aus vergangenen Zuchttagen. Es hört sich vielleicht komisch an, aber er war als Jungtier zu groß. Es waren mehrere Interessenten für ihn da, aber alle wollten doch ein Katzenbaby und so sah er mit 4 Monaten nicht mehr aus. Er hat damals schon die Größe einer durchschnittlichen Hauskatze gesprengt. Also ist er erstmal bei uns geblieben und ich dache, dass sich irgendwann schon ein Liebhaber findet.

Normalerweise hatte ich auch kein Problem damit die Katzen mit 1-1 1/2 Jahren erst abzugeben, aber ihn hatte ich dann doch zu sehr ins Herz geschlossen. Er war der größte Kater den ich kenne und von seinen Bewegungen erinnerte er manchmal mehr an einen Hund. Die katzentypische Geschmeidigkeit fehlt ihm. Vom Charakter war er ein Herzchen das jeden Abend seine Schmuseeinheiten brauchte, wobei er dann vor Wonne sabberte.

Er wird immer einen besonderen Platz in unserem Herzen haben.

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Jetzt mussten wir uns von unserem Goldstück verabschieden.

Alina

15.12.1992 - 06.07.2009

 

Alina war Archies Schwester. Behalten haben wir sie wegen ihrer außergewöhnlichen Farbe. Als Jungtier war die mackerel Zeichnung noch deutlich vor dem hellen Hintergrund zu erkennen. Allerdings war das Fell fast so kurz wie bei einer Kurzhaarkatze. Im Gegensatz zu den meisten unserer Babys, die sehr frohwüchsig waren, hat Alina wirklich 3 Jahre gebraucht um sowohl vom Körperbau als auch vom Fell ausgewachsen zu sein. Dafür hat sie aber auch eine enorme Größe erreicht.

Ihr Charakter war sehr anstrengend. Sie hatte Einfälle die einem den Atem stocken ließ, z.B. auf Türen balancieren … Außerdem hatte sie nie Zeit länger bei uns zu bleiben, obwohl sie eigentlich sehr verschmust war. Mit zunehmendem Alter wurde sie zwar erheblich ruhiger,war aber bis zum Schluß immer lebhaft und interessietrt.

Die Erinnerungen an sie werden immer wach bleiben.

 

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Wieder ist einer unserer Rentner über die Regenbogenbrücke gegangen.

Buffy

26.01.1994-07.12.2008

 

Buffy war eine etwas schlicht gestrickte Katze die mit ca. 3 Monaten anfing wahre Panik Attacken zu bekommen, wenn man sie hochnehmen wollte. Danach hat es Jahre gedauert bis sie sich zu uns auf den Schoß traute. In den letzten Jahren aber war sie extrem verschmust, nur einfangen und festhalten konnte man sie nicht. Sie war auch jahrelang sehr auf ihre Mutter fixiert und hat bei ihr und den anderen Katzen Anlehnung gesucht.

Das Verhalten ihr gegenüber war auch anders als bei den anderen untereinander. Irgendwie haben alle Rücksicht auf ihre Besonderheiten genommen. Selbst Archie, der es hasst von anderen angerempelt zu werden, zog nur ein finsteres Gesicht, wenn sie ihm zu Begrüßung ihr Köpfchen in die Seite rammte. Jeder Andere hätte dafür einen heftigen Hieb bekommen.

Es war eine schöne Erfahrung und eine Bereicherung eine solche Katze besitzen zu dürfen. Sie wird immer einen besonderen Platz in unserer Erinnerung haben.

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Ein weiteres Mitglied unserer Maine Coon Familie hat uns verlassen.

Bonny

25.08.1993 - 22.10.2007

Bonny haben wir für unseren Kater Archie gekauft und haben bei der Suche darauf geachtet, dass sie einen typvolleren Kopf hat, um seinen runden Schädel etwas auszugleichen. Das hat bei der Nachzucht der beiden auch gut funktioniert.

Bonny war schon als Baby, als wir sie uns zum ersten mal angeschaut haben sehr anhänglich und ist das ihr Leben lang geblieben. Das war manchmal sehr anstrengend, denn am liebsten hätte sie es gehabt, wenn man sie den ganzen Tag mit sich herumgetragen hätte.

Dafür kam sie mit den anderen Katzen nicht so gut zurecht. Sie war häufig der Auslöser für Streitereien.

Allerdings war sie eine sehr führsorgliche Mutter und hatte immer Angst um ihre Babys sobald diese anfingen selbstständig zu werden.

Wir werden sie immer in Erinnerung behalten.

 

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Mit 15 Jahren hat uns der Erste unserer Maine Coon Rentnergang verlassen.

 

Geoffrey

04.11.1991-15.02.2007

Geoffrey war unser erster Maine Coon Kater. Jahre vorher hatte ich einen Bericht über Maine Coons in einer Tierzeitschrift gelesen und war davon so fasziniert, dass ich unbedingt einmal eine solche Katze besitzen wollte. Bei meinen Eltern hatten wir immer Hauskatzen und ein Leben ohne Katzen konnte ich mir nie vorstellen.

Noch einmal würde ich ihn nicht kaufen. Die Babys waren mit 6 Wochen noch in einem Laufstall untergebracht. Unerfahren wie wir waren hat uns das nichts ausgemacht, obwohl ich mir sicher war das unsere Hauskatzenbabys in dem Alter viel weiter waren.

Als Geoffrey dann zu uns kam war er sehr verängstigt was für ein 12 Wochen altes Baby doch sehr ungewöhnlich ist. Außerdem konnte er nicht auf einen Sessel springen ohne seine Krallen zu benutzen und sich hochzuziehen.

Nach einigen Wochen hatte er sich dann ganz gut eingelebt und sich danach auch zu einem selbstbewussten Kater entwickelt.

Wir werden ihn nicht vergessen, genauso wie die anderen Tiere, die an der Regenbogenbrücke warten werden.

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